Hugo
Prosecco, Sirup, Minze und ein Schuss Soda im großen Weinglas: Der Hugo ist der Aperitif für laue Abende und der leichteste Sektdrink dieser Sammlung. Er wird direkt direkt im Glas gemischt und lebt von viel Eis.
Zutaten
| 15 cl | Prosecco, gut gekühlt |
| 2 cl | Zitronenmelissensirup |
| Frische Minzblätter | |
| 2 cl | Sodawasser |
| Eiswürfel |
Leg den Drink in den Party-Planer. Dort stehen alle Zutaten auf einer Einkaufsliste, umgerechnet auf Flaschen und Packungen.
So wird er gemixt
Weinglas mit Eiswürfeln füllen.
Zitronenmelissensirup zugeben.
Minzblätter kurz zwischen den Handflächen anschlagen und ins Glas legen.
Mit gut gekühltem Prosecco auffüllen und einen Schuss Sodawasser zugeben.
Mit einer Zitronenscheibe garnieren.
Die Variante, die heute in praktisch jeder Bar ausgeschenkt wird: Holunderblütensirup statt Zitronenmelisse, dazu Limette. Sie ist die meistbewertete Hugo-Rezeptur im deutschsprachigen Raum.
| 16 cl | Prosecco |
| 2 cl | Holunderblütensirup |
| 1 Stk. | Limette |
| 2 Stk. | Frische Minzblätter |
| 4 Stk. | Eiswürfel |
| Schuss Sodawasser |
Leg den Drink in den Party-Planer. Dort stehen alle Zutaten auf einer Einkaufsliste, umgerechnet auf Flaschen und Packungen.
So wird er gemixt
Limette halbieren: eine Hälfte auspressen, die andere in Scheiben schneiden.
Limettensaft und zwei bis drei Limettenscheiben ins Weinglas geben.
Holunderblütensirup, Minzblätter und Eiswürfel zugeben.
Mit gut gekühltem Prosecco auffüllen und mit einem Schuss Sodawasser abschließen.
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Ein Drink, zwei Varianten
Ursprünglich wurde der Hugo mit Zitronenmelissensirup gemacht. Durchgesetzt hat sich später Holunderblütensirup, und heute meinen die meisten Leute genau den, wenn sie Hugo sagen.
Beide Rezepte stehen auf dieser Seite, umschaltbar über den Rezeptwahl oben. Die Mengen sind identisch, nur der Sirup wechselt.
Die Minze nur anschlagen
Das große Weinglas ist kein Zufall: Es lässt Platz für viel Eis und gibt der Minze Raum, sodass man sie bei jedem Schluck riecht.
Sirupmenge im Blick behalten
2 cl Sirup auf 15 cl Prosecco sind wenig, und das ist Absicht. Der Hugo soll spritzig bleiben, nicht süß. Im Netz kursieren Rezepte mit einem Vielfachen davon, teils mit 30 cl Sirup auf 20 cl Soda, was schlicht nicht trinkbar ist.
Woher der Sirup kommt
Holunderblütensirup steht im Supermarkt bei den Getränkesirupen, Zitronenmelissensirup findest du eher im Bioladen oder im Hofladen.
Selbst ansetzen geht nur im Frühjahr, wenn der Holunder blüht: Die Blüten mit Zucker, Wasser, Zitrone und Zitronensäure ansetzen, zwei Tage ziehen lassen, durch ein Tuch gießen und aufkochen. Wer das einmal gemacht hat, kauft danach ungern wieder.
Wie stark er ist
15 cl Prosecco mit mindestens 11 % Vol. auf 190 ml ergeben 16,5 ml reinen Alkohol und 8,7 % Vol., also 1,2 Standardgläser. Damit liegt der Hugo etwa auf der Höhe eines großen Bieres.
Ohne Alkohol
Sodawasser ersetzt den Prosecco vollständig, Holunderblütensirup und Limette tragen den Geschmack. Wer die Weinnote vermisst, nimmt alkoholfreien Schaumwein statt Soda. Das Rezept steht beim alkoholfreien Hugo.
Häufige Fragen zum Hugo
Holunderblüte oder Zitronenmelisse?
Beides ist richtig. Ursprünglich Zitronenmelisse, heute meist Holunderblüte. Beide Rezepte stehen auf dieser Seite.
Wie viel Sirup kommt in einen Hugo?
2 cl auf 15 cl Prosecco. Mehr macht den Drink süß und nimmt ihm die Spritzigkeit.
Wie viel Alkohol hat ein Hugo?
8,7 % Vol. auf 190 ml, das sind 1,2 Standardgläser.
Woher diese Rezeptur stammt
Zutaten und Mengen nach Wikipedia (DE), Originalrezeptur. Originalfassung von Roland Gruber, Herbst 2005, Bar Sanzeno in Naturns (Südtirol). Heute meist mit Holunderblütensirup statt Zitronenmelisse.